Aus aktuellem Anlass…

Sonntag, 29. März 2020

Eine Video-Andacht von Pastor Matthias Lefers zum Sonntag, 29.03.2020 finden Sie (ab 9:00 Uhr) hier: https://youtu.be/QMNaHvkeLdw

Einen „richtigen“ Gottesdienst können Sie für den Sonntag, 29.03.2020 aus unserer Nachbargemeinde Veenhusen sehen, hören und mitfeiern. Es predigt Pastorin Wiebke Nehuis. Hier geht’s zu dem Video aus der Alten Kirche in Veenhusen: https://youtu.be/kMgHE1cVy0k

 

Sonntag, 22. März 2020

Unter diesem Link können Sie ab Sonntag, 22.03.2020, 10 Uhr den Gottesdienst bei YouTube sehen, hören und mitfeiern: https://youtu.be/DFqEXEJCzm8

 

Sonntag, 15. März 2020

Hier können Sie den Gottesdienst vom 15.03.2020 hören & mitfeiern, der ohne BesucherInnen aufgezeichnet wurde.

 

Aufgrund der Empfehlungen der Landeskirche und vieler Behörden, die alle den Sinn haben, die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und vor allem auch zum Schutz von besonders gefährdeten Personengruppen hat der Kirchenrat der ev.-ref. Kirche Neermoorpolder folgende Dinge beschlossen:

Bis auf weiteres finden in der Kirche Neermoorpolder keine Gottesdienste statt.

Die KinderKirche findet bis auf weiteres nicht statt.

Der Konfirmandenunterricht findet im Moment nicht statt.   Die Konfirmandenfahrt fällt aus.

Das Osterfrühstück fällt aus.

Die Kleidersammlung für Rumänien findet nicht statt. Bitte bringen Sie keine Kleidersäcke zur Kirche.

 

Das Kirchgemeindezentrum bleibt bis auf weiteres für alle Gruppen und Kreise geschlossen.

Das Gemeindebüro ist bis auf Weiteres nur telefonisch unter 8621 (di. und do. 9-12 Uhr) oder per E-Mail unter kirche.neermoorpolder@ewetel.net zu erreichen.

Weitere wichtige Änderungen werden u.U. direkt mit den sie betreffenden Personen besprochen.

 

Und ich als Pastor frage mich – kann so eine sachliche und meines Erachtens auch richtige Bekanntgabe alles sein? Nein.

Denn jetzt erst recht will ich von meinem Glauben und meinem Vertrauen erzählen: Gott ist da. Der gute Hirte, der seine Herde führt, ist und bleibt natürlich auch bei uns, selbst wenn wir uns nicht in der Kirche treffen, um Gottesdienste zu feiern und gemeinsam zu beten. Stattdessen bin ich gefordert – sind wir alle gefordert, kreativ zu werden. Jetzt erst recht will ich etwas von dem Heiligen Geist spüren und erleben, der uns zu einer starken Gemeinschaft macht und der eben weht, wo er will.

Hier ein paar erste Ideen:

Auch am Sonntagmorgen werden die Glocken läuten. Damit rufen wir zum gemeinsamen Gebet auf: Unser Vater im Himmel… – so hat es uns Jesus Christus vorgebetet. So sprechen wir es gemeinsam – auch auf Häuser und Nachbarschaften verteilt. Lauschen Sie doch einfach mal, wann Sie die ersten Klänge der Glocken zu hören bekommen.

In der Gemeinde kennen sich viele Menschen. Und dann kennt einer den einen, und der kennt wieder eine andere. Und so weiter. Man kann sich z.B. per Telefonkette gute Texte und Gebete am Telefon weitergeben. Einer ruft jemanden an: „Hör mal, diesen Vers hab ich heute Morgen im Neukirchener Kalender gelesen…“ oder „Gerade habe ich die Tageslosung gelesen. Da habe ich gleich an dich gedacht…“ oder „Ich lese dir jetzt einfach mal die Frage 1 aus dem Heidelberger Katechismus vor, weil ich weiß, dass du gerade Trost suchst…“ oder, oder, oder. Und wenn einer den anderen anruft und diese dann jene anrufen, wird daraus ein starkes Netzwerk, in dem von der Frohen Botschaft Gottes erzählt wird.

Auch die Verbreitung von Versen – ob als Text oder als Bildtext über WhatsApp oder andere Nachrichtendienste ist eine gute Möglichkeit, sich einander und gegenseitig das Wort Gottes, Kraft und Mut zuzusprechen. Vielleicht ist es der eigene Konfirmationsspruch, verbunden mit dem Satz: „Der ist mir wichtig, weil…“ oder „den mag ich besonders, weil…“. Oder eine Liedstrophe. Oder ein Gebet, dass du im Internet gefunden hast. Teile es, mit Einzelpersonen, in Gruppen.

Vielleicht bildet sich auch ein Netzwerk von Menschen, die sich untereinander konkret helfen: Jüngere Menschen könnten z.B. für ältere Menschen, die sich gerade nicht nach draußen trauen, einkaufen gehen. Die Einkäufe kann man ja dann auch einfach vor der Tür abstellen, wenn man sich unsicher ist, wegen des zu nahen Kontakts.

Oder vielleicht gibt es Jugendliche, die im Moment eh nicht zur Schule gehen, und ein paar Stunden auf die Kinder von Bekannten oder Nachbarn aufpassen können – so dass Mamas und Papas auch mal wieder zur Arbeit gehen können und Omas und Opas sich ruhigen Gewissens ausruhen und entspannt die Füße hochlegen können. Und wie immer: Manchmal kennt jemand jemanden, der jemanden kennt. Über das Telefon oder das Handy Kontakte knüpfen ist nach wie vor harmlos.

Oder habt ihr, haben Sie noch andere Ideen? Wunderbar. Genau diese Kreativität brauchen wir im Moment. Erzählt, erzählen Sie mir davon.

Sie erreichen mich als Pasto telefonisch oder per Mail: 9547642 – mlefers@hotmail.de – natürlich auch für Fragen, die Sie und Euch im Moment bewegen oder auch für konkrete Gebetsanliegen oder, oder, oder

Mit herzlichen Grüßen – bleiben Sie, bleibt behütet.

Matthias Lefers, Pastor

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